Siège : 36 rue Paul Cezanne
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Courrier : 31 rue Jean Mieg
68100 Mulhouse
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Gesundheitsfürsorge

 

Die Probleme der Gesundheitsfürsorge in Kamerun lassen sich mit in drei Punkten zusammenfassen :

1.- Es gibt keine flächendeckende medizinische Versorgung, die vorhandene ist oft nur schwer zu erreichen,

2.- Die Patienten verfügen nicht über genügend Geld für eine aufwendige Behandlung,

3.- Die Umstände machen eine Ermittlung der Krankheitsursache schwierig

 

Die Zahl der vorhandenen Krankenhäuser und anderer medizinischer Versorgungszentren ist ungenügend. Sie befinden sich zudem in den großen oder größeren Städten. Die Dörfer sind oft sehr weit entfernt und ohne Anbindung an das Pistennetz und ohne Verkehrsmittel.
 

Im Allgemeinen wird ein Patient nur angenommen, wenn er bei seiner Ankunft eine Kaution in Bargeld hinterlegen kann, auch wenn es sich um einen Notfall handelt.

Der Afrikaner glaubt im Allgemeinen, dass seine Krankheit durch einen Fluch ausgelöst wurde. Er verliert Zeit und Geld um seine Gesundheit bei Heilern wieder zu finden.

 Santé



AFRIQUE FUTURE handelt

- indem es gut ausgestattete Krankenhäuser in Armenvierteln oder im Urwald baut 1 Krankenhaus in Ngodi-Si, ein Krankenhaus im Herzen des Urwaldes, 1 Krankenhaus in Emana-Dorf, einem Armenviertel am Rande der Hauptstadt Yaounde, 1 Krankenhaus in Douala-Boko, einem dichtbesiedelten Armenviertel in der wirtschaftlich wichtigsten Stadt Kameruns,
 

- indem es 6 Krankenstationen im ländlichen Bereich baut und ihr Funktionieren garantiert, kompetentes Personal einstellt und für Medikamente sorgt. Zur Unterbringung des Krankenpflegers und ggf. eines Helfers ist jeder Krankenstation ein kleines Wohnhaus Angeschlossen,
 

- indem es für „gute“ Medikamente sorgt, da viele gefälschte im Umlauf sind,
 

- indem es bei der Ankunft der Patienten nicht auf einer Kaution vor der Behandlung besteht, die Tarife nach den jeweiligen örtlichen Begebenheiten festsetzt und die persönliche Situation der Patienten und ihrer Familien berücksichtigt und ggf. groß-zügig Kredit gewährt,


Die Behandlung ist nicht kostenlos ,da dies sowohl den Patienten als auch die erwiesene Behandlung abwerten würde
. Auch hier gilt : Was nichts kostet, ist nichts wert,

 - indem es für das medizinische Personal pädagogische Fortbildungen durchführt damit dieses den Patienten die Notwendigkeit persönlicher Hygiene deutlich macht, sie über die Ursache ihrer Krankheit aufklärt, sie davon überzeugt sich im eigenem Interesse rechtzeitig in eine fachlichen Behandlung zu begeben.