Siège : 36 rue Paul Cezanne
68200 Mulhouse
Courrier : 31 rue Jean Mieg
68100 Mulhouse
Tel : 00 33 (0)3 89 45 35 19
Fax : 00 33 (0)3 89 56 39 65
Email : france@afriquefuture.org
Siège : Katholisches Pfarramt, Uferstr.3
77694 Kehl-Kork
Courrier : Theresia Lochow Nachtigallenstr.6
77731 Willstätt
Tel : 00 49 (0)78 52 979 07
Email : deutschland@afriquefuture.org
Siège : BP 7053 - Yaoundé
Tel : 00  237 9 984 2074 ou
Tel : 00  237 9 998 9750
Email : cameroun@afriquefuture.org
Siège : 674 chemin des Hurons Est , ST-MATHIAS-SUR-RICHELIEU, Québec-J3L 6A1
Tel : 001 450 447 1050
Email : canada@afriquefuture.org

Der Bau von Verbindungswegen

 
 

Développement des voies de communication

Die meisten Verbindungswege in Kamerun sind ungeteerte Pisten. Nur wenige große Achsen, wie die zwischen Douala und Yaounde, sind geteerte Straßen. Die große Mehrheit der Dörfer ist nur auf Fußpfaden oder auf heruntergekommenen Pisten, die kaum mehr befahrbar sind, zu erreichen.

Durch ihren Mangel an Verbindungen sind die Kontakte sehr eingeschränkt. Die Menschen leben in ihren Dörfern von der Welt abgeschnitten mit ihren Bräuchen mit einer sehr begrenzten Sicht auf die eigene Existenz und die der Welt. Sie haben keinen Zugang zur Gesundheitsfürsorge oder zur Schule.
 

Ein Afrikaner bleibt sein Leben lang mit seinem Dorf verbunden und kehrt immer wieder dorthin zurück. So haben die Dorfbewohner immer wieder Kontakt zu jenen, denen es auf fast wundersame Weise gelungen ist, ihren Geburtsor zu verlassen.

Es kommt manchmal vor, dass jemand in ein Krankenhaus in der Stadt eingeliefert wird. Groß ist die Zahl derer, die eine Piste wollen, damit ihr Dorf endlich eine Verbindung zur Welt bekommt.

Développement des voies de communication

Pfr. Emmanuel und die Techniker von AFRIQUE FUTURE erhalten die Anfragen für den Bau einer Piste und begutachten die Notwendigkeit der Baumaßnahme.

Wenn der Antrag zur Co-Finanzierung positiv entschieden wird, und AFRIQUE FUTURE die Eigenmittel in der entsprechenden Höhe zur Verfügung hat, kann die Baustelle beginnen :
Die Dorfbewohner sorgen für das Rohmaterial : Frauen, Kinder und Jugendliche bringen Sand und Kies aus Bächen und Flüssen herbei, die Männer klopfen Steine. Ein Baumfäller, manchmal jemand aus dem Dorf, ansonsten ein Spezialist von AFRQUE FUTURE, schlägt Bäume und die nötigen Bretter werden vor Ort zugesägt. Gruppen von unbezahlten „Ehrenamtlichen“ leisten Hilfsarbeiten beim Pisten und Brückenbau.
 

AFRIQUE FUTURE Cameroun organisiert die Baustellen, leitet die Arbeiten, beantwortet alle technischen Fragen, kauft die notwendigen Materialien wie Zement und Eisen, schafft sie vor Ort und bringt die Co-Finanzierung zustande.

Die Handwerker werden nach und nach auf der Baustelle ausgebildet. So erhielt AFRQUE FUTURE im Laufe der Jahre eine stattliche Zahl von Spezialisten, die ihr jeweiliges Handwerk verstehen, vom Maurer bis zum Dachdecker.

Die vielen Bäche und Flüsse, die den Urwald durchqueren, machen den Bau von Brücken notwendig – an einigen sumpfigen Stellen genügen auch unter der Piste verlegte Betonrohre. Zum Bau der Pisten wird schweres Gerät benötigt, wie Bulldozer, Bagger und Planierraupen, die tageweise angemietet werden.

Die Oberdecke wird mit einer in Kamerun zu findenden Lehm-Stein Verbindung verdichtet. Jede Baustelle wird mit einem Fest beendet. Pfr. Emmanuel zelebriert einen Gottesdienst auf der fertigen Brücke, es wird getanzt und gesungen. Die Freude darüber, dass nun ein neues Leben für die Dorfbewohner beginnen wird, ist überall zu spüren.

Développement des voies de communication